Darstellung von einem Hüpfekästchenspiel

Die schönsten Spiele für sonnige Tage in den Sommerferien

Die Sonne strahlt am Himmel und keine einzige Wolke ist zu sehen – das perfekte Wetter zum spielen! Spielen muss nicht nur an der Konsole, dem PC oder in Form von Gesellschaftsspielen stattfinden, spielen geht auch draußen im Garten, auf dem Spielplatz oder im Hof. Ob zum Kindergeburtstag oder auch für Erwachsene die noch gerne draußen spielen – wir haben einmal die fünf coolsten Spiele für Draußen zusammengefasst.

1. Hüpfekästchen

Foto: Creative Commons

Um Hüpfekästchen zu spielen braucht man nur ein Stück Kreide und einen Stein. Mit der Kreide können beliebig viele Spielfelder aneinander gemalt werden. Dabei kommt es weder auf die Größe, noch auf die Form der Spielfelder an. Nachdem alle aufgemalt wurden, werden die verschiedenen Kästchen mit Zahlen versehen.

Danach stellen sich alle Spieler/innen in einer Reihe auf und werfen einen Stein, sodass er auf einem der Spielfelder landet. Danach muss das Kind, das an der Reihe ist die verschiedenen Felder des Hüpfekästchens „abhüpfen“. Vorher muss geklärt werden auf welchem Bein der Spieler/ die Spielerin hüpfen muss. Wichtig ist, dass das Feld auf dem der Stein liegt ausgelassen werden muss. Der Spieler/ die Spielerin hüpft also bis zum Ende der Spielfelder, dreht dort um und hüpft den selben Weg wieder zurück. Auf dem Rückweg muss der geschmissene Stein aufgehoben und wieder mitgebracht werden. Dann ist der nächste Spieler/ die nächste Spielerin an der Reihe.

2. Gummitwist

Wie der Name schon sagt, braucht man für dieses Spiel ein Gummitwist Band, das kann zum Beispiel ein ca. drei Meter langes Gummiband sein, dass auch als „Durchzugsgummi“ für Kleidung benutzt wird. Gummitwist kann man mit mindestens drei Personen spielen. Ist man nur zu zweit muss man ein Ende des Bandes an einem Baum oder einem Straßenschild befestigen. Beim Gummitwist ist es besonders wichtig rhythmisch und geschickt zu sein. Das Gummiband wird an den Beinen der Mitspieler gespannt, die sich gegenüberstehen mit den Gesichtern zueinander. Zu verschiedenen Rhythmen oder Gummitwist-Sprüchen. Dazu kann man auch verschiedene Sprungtechniken variieren. Der nächste Spieler/ die nächste Spielerin ist an der Reihe, sobald der Vorgänger/ die Vorgängerin einen Fehler gemacht hat, zum Beispiel eins der Gummibänder berührt hat, einen Sprung auslässt oder auf dem Gummiband landet. Die Regeln sind sehr individuell und die Spieler können vorher absprechen, woran man sich beim Springen halten muss. Um das Spiel noch schwieriger zu gestalten, kann man das Gummiband langsam immer höher spannen, damit die Spieler/innen auch höher springen müssen.

Verschiedenen Sprüche oder Sprungtechniken kann man sich auch auf YouTube in Gummitwist Tutorials ansehen!

3. Polo

Das Spiel Polo hat etwas mit Kreativität und Schnelligkeit zu tun. Alles was ihr dafür braucht ist eine Hauswand und ein paar Mitspieler/ommem. Einer der Spieler/innen steht auf der Seite der Wand, mit dem Rücken zur Wand (diese/r wird in der ersten Runde am Besten ausgelost). Die anderen Spieler reihen sich ihm gegenüber auf, die Gesichter zu ihm gerichtet. Dann wird ein Chef ernannt, der die Antworten der anderen sammelt. Der Spieler/die Spielerin der/die alleine ist denkt sich eine Kategorie aus, beispielsweise Blumen. Alle anderen Mitspieler bilden einen Kreis und jeder überlegt sich eine Blume. Die verschiedenen Antworten werden vom Chef gesammelt und nachdem sich alle wieder aufgereiht haben zählt er diese laut auf. Der/die einzelne Spieler/in sucht sich die Antwort aus die ihm/ihr am Besten gefällt und ruft sie laut heraus. Der Spieler/die Spielerin deren Antwort gerufen wurde rennt nun mit dem Spieler/ der Spielerin von der anderen Seite um die Wette. Jeder muss einmal die gegenüberliegende Seite erreicht haben. Wer als erstes wieder auf seiner Seite angekommen ist schreit „Stopp“. Hat der/die Einzelspieler/in seine/ihre Seite als erstes erreicht, so bleibt er/sie auf dieser Seite. War der Spieler/die Spielerin aus der Gruppe schneller, so darf er/sie nun alleine spielen.

4. Wer hat Angst vorm Bösen Mann?

Das Spiel „Wer hat Angst vorm Bösen Mann“ ist ein Laufspiel, für das man mehrere Mitspieler/innen benötigt. Gespielt wird das Spiel am Besten auf einer großen freien Fläche, auf dem ein recht großes Spielfeld eingegrenzt werden muss. Das könnt Ihr beispielsweise mit mehreren Stöcken oder langen Seilen machen. Ein Spieler/ eine Spielerin wird zunächst als der „Böse Mann“, also als Fänger/in, ausgelost und steht alleine auf einer Seite. Der Rest der Mitspieler/innen steht mit dem Gesicht zu ihm/ihr auf der anderen Seite. Wenn der Böse Mann ruft „Wer hat Angst vorm Bösen Mann?“ antworten die restlichen Mitspieler/innen „Niemand“. Daraufhin erwidert der/die Fänger/in „Und wenn er kommt?“ und die Spieler/innen wieder „Dann laufen wir“. Danach laufen beide Seiten aufeinander zu und der/die Fänger/in versucht so viele Mitspieler/innen wie möglich anzutippen, also zu fangen. Die Anderen versuchen natürlich ihm zu entkommen und die rettende, andere Seite zu erreichen, dabei dürfen sie allerdings nicht aus dem Spielfeld hinaus laufen.

Alle Mitspieler/innen die gefangen worden sind helfen dem „Bösen Mann“ in der nächsten Runde beim Fangen. Der letzte Spieler/ die letzte Spielerin der/die noch übrig ist hat gewonnen, meistens ist er/sie in der nächsten Runde dann Fänger/in beziehungsweise Böser Mann.

5. Der Plumpsack geht um

Der Plumpsack geht um ist ein Fangspiel im Kreis. Es werden mehrere Mitspieler/innen und ein kleiner Gegenstand, beispielsweise ein Tuch, ein Schlüssel oder ein Stück Kreide benötigt. Für die erste Runde muss „der Plumpsack“ gewählt werden, also der/die Fänger/in. Die restlichen Mitspieler/innen stehen oder sitzen im Kreis und blicken alle in die Mitte. Während sie das „Plumpsack-Lied“ singen, geht der/die Fänger/in um den Kreis herum. Bei einem beliebigen Spieler oder einer beliebigen Spielerin lässt er/sie den Gegenstand fallen und fängt an zu laufen. Der/die andere Spieler/in fängt an hinter ihm/ihr herzulaufen, beide versuchen als jeweils erster die Lücke zu erreichen, die der Spieler/ die Spielerin hinterlassen hat. Schafft der Plumpsack es als erstes zur Lücke, so darf er/sie den Platz einnehmen und der andere Spieler/ die andere Spielerin wird zum/r Fänger/in. Schafft der/die Spieler/in es vor dem Plumpsack wieder an seinem Ort zu sein, so bleibt der alte Plumpsack der/die Fänger/in und muss es weiter versuchen.

Es gibt verschiedene Varianten des Plumpsack-Lieds. Hier ist eine davon:

„Der Plumpsack geht um,

der Plumpsack geht um.

Und wer sich umdreht oder lacht,

der kriegt den Buckel vollgemacht.

Der Plumpsack geht um.“

von Nina Blumenrath

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